Brustkrebsvorsorge – regelmäßig

Brustkrebsvorsorge
Brustkrebsvorsorge – ein Invest in die Gesundheit

Mit steigender Zahl der Erkrankungen wird die Brustkrebsvorsorge in der heutigen Zeit immer wichtiger, und zwar schon für junge Frauen ab dem 25. Lebensjahr. Gehen die Gebärmutterhalskrebserkrankungen mit schwerwiegenden Folgen dank der vielen differenzierten Diagnostikmethoden wie Dünnschichtzytologie und Ultraschall, aber auch der HPV-Impfung endlich zurück, lässt sich eine deutliche Zunahme der Tumorbildung der Brust erkennen (Zahlen hier nachzulesen).

Welche Früherkennungsmaßnahmen gibt es

Das erste, was Frauen selbst tun können, ist die regelmäßige Anwendung der Brustselbstuntersuchung. Hierzu geben Ihnen die Ärzte Ihres Vertrauens gerne ein Training. Allerdings ist diese Methode allein nicht in der Lage, die Brustkrebssterblichkeit zu senken.

Was jeder Frau zum Thema Brustkrebsvorsorge einfällt, ist die Mammographie. Hierzu sollte man wissen, dass diese bildgebende Methode bei einem auffälligem Befund bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr durchgeführt werden soll. Bei Frauen unter 40 Jahren fällt die erste Wahl auf die Sonografie, also den Ultraschall.

Aber noch einmal zurück zur Vorsorge. Der Arzt führt zuerst eine klinische Brustuntersuchung durch, die da besteht aus einer visuellen Inspektion, dem Abtasten der Brust und der Lymphabflussgebiete. Zusätzlich kann jede Frau wählen, ob sie zur höheren Sicherheit auch noch einen Brustultraschall durchführen lässt. Dieses Maßnahme ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Erst bei einem Verdacht auf einen auffälligen Befund erhält Frau eine Überweisung zur Mammographie oder Sonografie, gegebenenfalls auch zur einer pathologischen Untersuchung. Das entnommene Gewebe wird mikroskopisch auf Tumorbildung untersucht.

Warum ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust besser

Bei einem Brustultraschall handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, bei dem die Brust in einem Schnittbildverfahren dargestellt wird. Das bedeutet, dass durch diese Diagnostik der Körper Schicht für Schicht in einer Folge zweidimensionaler Abbildungen dargestellt wird. Im Gegensatz zu der Mammographie, die, genau so wie das klassische Röntgen, nur ein Gesamtbild darstellen kann.

Auch wenn die Mammografie eine hohe Empfindlichkeit zum Nachweis von Auffälligkeiten im Gewebe besitzt, können mit dieser Methode durchaus auch Karzinome übersehen werden. Das liegt daran, dass bei einer Brust, die ein sehr dichtes Brustdrüsengewebe hat (was häufig vor allem bei kleinen Brüsten vorkommt, aber auch bei Frauen, die oft lange gestillt haben), das Mammografiebild voller heller Flächen ist. Das nennen die Fachleute “hohe mammografische Dichte”. Und da fallen die hellen Flecken, die eine Zyste oder einen Tumor anzeigen, weniger gut auf.

FAZIT:

Gönnen Sie sich mindestens einmal im Jahr einen Brustultraschall – auch wenn Sie diesen selbst zahlen. Umso früher man den Tumor erkennt, umso erfolgreicher sind die Chancen einer Heilung, aber auch der Erhaltung der Brust.

 

, by : Diana C. Bernardi4Praxis

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